Erörterung – Einleitung

Eine gute Einleitung ist das A und O für eine Erörterung. Stellt euch das mal ein bisschen vor wie eine Diskussionsrunde im Fernsehen mit euch als Moderator.

Da ist es ja zunächst mal eure Pflicht, dem Zuschauer zu erklären, um welches Thema es geht. Und das solltet ihr ruhig ein wenig peppig machen, sonst schalten die Zuschauer nämlich auf einen anderen Sender um!

Folgende Formen von Einleitungen stehen euch dabei zur Verfügung:

1. Definition

Definition geht immer und eignet sich bestens dafür, eurem Aufsatz im Voraus eine klare Struktur zu geben. Um bei unserem Beispiel mit dem Jugendlichen und dem Computer zu bleiben, könntet ihr mit einer Definition festhalten, was genau zu einem Computer gehört.

Beispiel: Ein Computer ist nicht nur der kleine schwarze Kasten unter dem Tisch im Arbeitszimmer. Als so genannte Peripherie kommen dazu eine Tastatur, eine Maus, ein Drucker und ein Router fürs Internet, wenn man auch alle Möglichkeiten ausnutzen möchte. Sicher fragen sich viele Eltern, ob sie diese Großanschaffung für ihre Kinder tätigen sollen.

2. Aktueller Bezug

Hier solltet ihr einen Bezug zum aktuellen Geschehen in den Nachrichten herstellen.

Beispiel: Erst neulich war wieder einmal in der Zeitung zu lesen, dass ein Jugendlicher vor seinem Computer verhungert und verdurstet ist, weil er sich nicht von einem Spiel losreißen konnte. Sicher ein schockierendes Beispiel dafür, was schlimmstenfalls passieren kann, wenn Jugendliche einen Computer für sich selbst zur Verfügung haben. Doch natürlich hat der Besitz eines solchen Geräts auch viele gute Seiten.

3. Historischer Bezug

Bei dieser Einleitung bringt ihr Beispiele aus der Geschichte. Das muss nicht immer bis zu den Römern und Griechen zurückreichen.

Beispiel: Der erste Computer aus dem Jahr 1941 war so groß wie ein ganzes Wohnzimmer und konnte nicht viel von dem, was aktuelle Geräte beherrschen. Heute kann ein Jugendlicher die kleine Kiste unter dem Schreibtisch verstauen, den Monitor darauf platzieren, und los geht’s in die wunderbare Welt der Computertechnik. Aber ist diese Welt wirklich so wunderbar für Jugendliche?

4. Persönliches Erlebnis

Falls ihr gerade kein persönliches Erlebnis zur Hand habt, seid kreativ und denkt euch eins aus, hier wird der Wahrheitsgehalt nicht nachkontrolliert.

Beispiel: Letzte Woche war ein Klassenkamerad von mir krank und ich sollte ihm die Hausaufgaben bringen, damit er auf dem Laufenden bleibt. Ich hätte es praktischer gefunden, ihm die Aufgaben per Mail zu schicken, aber da stellte sich heraus, dass er gar kein Internet hat, nicht einmal einen Computer. Das brachte mich ins Grübeln, was man als Jugendlicher alles verpasst, wenn man keinen Computer hat oder ob man überhaupt etwas verpasst.

 


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